Aus der Landesgruppe…

Der Landesvorstand hat sich am 2.6. im Landesinstitut mit der Grundschulreferentin der Senatorin getroffen und wie in den Vorjahren über eine Reihe aktueller Themen intensiv ausgetauscht (auf dem Foto von rechts: Anne Pietsch, Eva Röder-Bruns, Albrecht Bohnenkamp im Gespräch mit Nikola Schroth von der Behörde)

Zum Stand der Inklusion in Bremer Grundschulen

Inklusion in Bremer Grundschulen- das wird seit Jahren gemacht und die Kolleginnen können das- das ist die allgemeine Sprachregelung! Und es ist sicher richtig, dass im Primarbereich über die Jahre hinweg in den meisten Schulen eine positive Grundhaltung und ein Knowhow für Kinder mit Problemen im Lernen, in der Sprache und im Verhalten entstanden sind.

Aber können wir das Ziel unter den vorfindbaren Bedingungen wirklich erreichen- nämlich: Den Schülerinnen und Schülern eine gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilnahme am Bildungssystem und im gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen?

Mitgliederversammlung im November 2014

Am 25.11.2014 hat die jährliche Mitgliederversammlung ihren Vorstand für die kommenden vier Jahre gewählt, dem Nina Bode-Kirchhoff, Frauke Brandt und Eva Röder-Bruns (Delegierte) als Vorsitzende sowie Hans Brügelmann, Anne Goldmann (Schriftführung) und Anne Pietsch (Schatzmeisterin) angehören, unterstützt von Albrecht Bohnenkamp und Inge Tietjen als fachkundigen Mitgliedern. Auf der Versammlung und beim Vorstandstreffen am 8.12. wurden Manuel Salzenberg und Inge Tietjen mit großem Dank für ihr langjähriges Engagement aus dem Vorstand verabschiedet.

Fragen an die Landesgruppe

Können Sie in wenigen Worten den Grundschulverband sowie dessen Arbeit vorstellen?

Der Grundschulverband e.V. engagiert sich für die Weiterentwicklung der Grundschulen. Im Mittelpunkt steht dabei das einzelne Kind und die bestmögliche Unterstützung seiner Bildungschancen. Das Motto lautet: Allen Kindern gerecht werden. Dazu hat der GSV acht Forderungen zur Bildungsgerechtigkeit formuliert.

Rechtschraipkaterstrofe? Wie Kinder erfolgreich (recht)schreiben lernen

Wir waren sehr erfreut, dass wir am 6. Mai 2014 Prof. Dr. Hans Brügelmann begrüßen durften, als es hieß „Rechtschraipkaterstrofe? Wie Kinder erfolgreich (recht)schreiben lernen“. Vor einer gut gefüllten Aula der Grundschule Pfälzer Weg stellte Prof. Dr. Brügelmann den vielen interessierten Lehrkräften und auch Eltern dar, was es mit den widersprüchlichen Befunden zum Thema Lesen und Rechtschreiben auf sich hat.

Rechtschraipkaterstrofe?

Immer wieder geistern Meldungen durch die Medien, dass Schüler/innen heute nicht mehr richtig lesen, schreiben, rechnen können. Im Vortrag wird gezeigt, wie schwach die Belege für einen generellen Leistungsverfall in der Rechtschreibung sind und dass Leistungsschwächen von Teilgruppen nicht einfach „modernen Methoden“ angelastet werden können. In den letzten 50 Jahren sind sehr unterschiedliche Ansätze praktiziert worden, von denen keiner – für sich genommen – allen Rechtschreibanforderungen und allen Kindern gerecht wird. Lehrer/innen müssen deshalb die spezifischen Stärken und Risiken der einzelnen Konzepte kennen und die Schreibversuche der Kinder als schrittweise Annäherung an die Normschreibung deuten und fördern können. Als theoretisch begründetes und praktisch erprobtes Beispiel dafür werden der Spracherfahrungsansatz und sein Vier-Säulen-Modell vorgestellt.