An dieser Stelle finden für Sie die Pressemitteilungen der Landesgruppe Bremen-Bremerhaven sowie die Pressemitteilungen des Bundesverbandes.

Kinder und Jugendliche werden in Kriegen mitten in einer wichtigen Entwicklungsphase mit einer feindlichen Welt konfrontiert. Die international verbrieften Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind außer Kraft gesetzt. Auch in Deutschland werden Kinder und deren Familien mit Bildern des Krieges und dessen Folgen konfrontiert. In dieser Situation dürfen sie alle nicht alleine gelassen werden.

Die Forderungen des Grundschulverbandes sind in der Pressemitteilung aufgeführt.

Koalitionsvertrag 2021 – 2025 – Der Grundschulverband nimmt Stellung

Mit dem Koalitionsvertrag sind wesentliche Ansatzpunkte benannt. Es bleibt zu wünschen, dass der Bildungsgipfel diese mit pädagogisch begründeten und wissenschaftlich fundierten Ansätzen konkretisiert und dass die zur Umsetzung nötigen personellen, räumlichen und zeitlichen Ressourcen auch bereitgestellt werden. Dies erfordert einen Kraftakt und guten Willen aller Beteiligten. Gerne nimmt der Grundschulverband mit seiner Expertise an diesem Prozess teil.


 

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Der Grundschulverband zum „Tag der Handschrift“ am 23.01.2022
Damit Kinder besser schreiben lernen!

Viele Lehrerinnen, Lehrer und Eltern sind unzufrieden mit den Ergebnissen des herkömmlichen Schreibunterrichts. Viele Kinder schreiben zu wenig formklar, zu langsam und ohne Schwung. Sobald sie dann in den weiterführenden Schulen mehr und schneller schreiben müssen, verschärft sich das Problem: Manche Handschriften sind dann kaum noch lesbar. Mit dem schriftdidaktischen Konzept der Grundschrift bietet der Grundschulverband schon seit über 10 Jahren ein Konzept, mit dem es gelingen kann, die Kinder bei der Entwicklung einer formklaren, flüssigen und lesbaren Handschrift in sinnvoller Weise zu unterstützen.


 

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Ganztägige Förderung im Grundschulalter – die fachliche und pädagogische Qualität sichern!

Mit dieser Gewährleistung gehen Forderungen einher. Lesen Sie dazu die Ausführungen des Grundschulverbandes.


 

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Keine Maske für alle zu jeder Zeit

Keinesfalls darf eine undifferenzierte Maskenpflicht für alle Schulkinder jeglicher Schulstufen verordnet werden! Der Gesundheitsschutz unserer Kinder ist wichtig. Der Schriftspracherwerb unserer Erstklässler:innen und der Bildungsprozess weiterer Schülergruppen darf der „Maske für alle zu jeder Zeit“ nicht zum Opfer fallen!


 

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Jetzt neu!

Der Grundschulverband ist nun auch auf folgenden Social-Media-Kanälen zu finden:

 

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Pandemie gefährdet Grundlegende Bildung aller Kinder!

Die Grundschule wurde in der Weimarer Republik als zentrale Grundlage unserer Demokratie gegründet. Seit nun über 100 Jahren bildet die dort vermittelte Grundlegende Bildung einen wesentlichen Pfeiler unserer gesellschaftlichen Ordnung und gewährleistet die Schaffung der Bildungsgrundlagen für die technologische, gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands. Dabei ist die Grundschule durch ihre Leistung für die Chancengleichheit und die Schaffung wichtiger Bildungsgrundlagen wie Toleranz, Kooperationsfähigkeit, Anstrengungsbereitschaft und Lernfreude auch eine fundamentale Säule des sozialen Friedens in Deutschland. Die nun schon über ein Jahr währende Pandemie und die damit verbundenen Schulschließungen, die teilweise dramatisch erschwerten Unterrichtsbedingungen und auch die starke unterschiedliche Versorgung mit digitalen Lösungen gefährdet das Kindeswohl, die Bildungsgrundlage der künftigen Generationen und den sozialen Frieden in Deutschland.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung mit den Forderungen:


 

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Der junge Grundschulverband – die neue Arbeitsgruppe der Landesgruppe Bremen

Der Junge Grundschulverband will jungen Mitgliedern die Perspektive bieten, sich ehrenamtlich in die Grundschulverbandsarbeit proaktiv einzubringen. Diese neue und auf junge Mitglieder fokussierte Arbeitsgruppe bietet dem Grundschulverband zusätzlich auch die Chance neue Mitglieder zu akquirieren.

Der Junge Grundschulverband
Eine neue Arbeitsgruppe stellt sich vor

LeOn – Lernbegleitung Online
Studierende unterstützen bildungsbenachteiligte Schüler und Schülerinnen

Stellungnahme / Forderungen GEW, GGG und Grundschulverband zum „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona“

Die Corona-Pandemie hat die vorhandene Bildungsarmut und die bestehenden Bildungsbenachteiligungen im allgemein- und berufsbildenden Schulsystem noch weiter vergrößert. GEW, GGG und der Grundschulverband begrüßen, dass der Bund Mittel bereitstellt, um kompensatorische Fördermaßnahmen finanziell zu unterstützen und fordern, dass die Länder zusätzlich eigene Finanzmittel für das Programm zur Verfügung stellen.

GEW, GGG und der Grundschulverband e.V. haben Eckpunkte für die anstehende Bund-Länder-Vereinbarung zur Finanzierung des Förderprogramms und zu dessen weiterer inhaltlicher und organisatorischer Ausgestaltung formuliert. Lesen Sie hier die vollständige Stellungnahme mit den Forderungen:


 

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Bündnis „Eine für alle – Die inklusive Schule für die Demokratie“ – Blinde Flecken der Corona Politik

„Die Corona-Schulpolitik ist kurzsichtig, betriebs- und geschichtsblind. Die Probleme, die den Umgang mit der Pandemie erschweren, lassen sich weit in die deutsche Vergangenheit zurückverfolgen“, sagte Ilka Hoffmann, Vorstandsmitglied Schule der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die Veröffentlichung einer Broschüre zu 100 Jahren Schulreform in Deutschland. „In der Corona-Krise haben wir die Erfahrung gemacht, dass Schulen, die das selbstständige und inklusive Lernen der Schülerinnen und Schüler fördern und Vielfalt wertschätzen, besser für die Herausforderungen der Pandemie gerüstet waren. Das zeigen auch die aktuellen Preisträger-Schulen des Deutschen Schulpreises.“


 

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Der Grundschulverband begrüßt die Zusatzmittel des Bundesbildungsministeriums – Bildung junger Kinder braucht Bindung

Bildung junger Kinder braucht Bindung. Grundschulkinder sind deshalb durch das Aussetzen des Präsenzunterrichts in besonderem Maße betroffen. Die Grundschule bietet im Anschluss an vorschulische Bildungseinrichtungen diese so nötigen Bindungsbeziehungen, die sowohl den persönlichen Kontakt zu Lehrkräften als auch den zu anderen Kindern einschließen. Förderprogramme in Grundschulen müssen es vor allem leisten, Schulen unter Berücksichtigung der Sozialstruktur ihres Standorts mit qualitätsvollem Ganztag (mehr Zeit) sowie allseitigen und beziehungsreichen Bildungsangeboten auszustatten.

Aus diesem Grund begrüßt der Grundschulverband die Bereitstellung von Mitteln für zusätzliche Förderung. Diese Mittel müssen den Schulen zur Verfügung gestellt werden. Deren Lehrkräfte sind in der Lage, Bildung ihrer Kinder in Bindungsbeziehung zu verwirklichen. Lesen Sie hier die Forderungen des Grundschulverbands:


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Pressemitteilung „Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig“

Ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen und renommierter Einzelpersonen fordert mit einem Appell Bundestag und Bundesrat dazu auf, die aktuelle Diskussion um die Aufnahme der Kinderrechte voranzutreiben und noch in dieser Legislaturperiode zu einem Abschluss zu bringen.

Es wird ein deutlicher Verbesserungsbedarf für den aktuell von der Bundesregierung vorgelegten Formulierungsvorschlag gesehen. Die Eckpunkte hierfür sind in dem Appell dargestellt und es wird ersucht, diese in den weiteren Verhandlungen zu berücksichtigen. In der vorgelegten Formulierung wird kein Fortschritt für die Kinderrechte gesehen, sondern sogar einen Rückschritt in Bezug auf die bisherige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Insbesondere kann auch nicht beabsichtigt sein, die Kindergrundrechte durch eine unbedachte Verortung inmitten der Elternrechte gegen diese in Stellung zu bringen.

Daher positioniert sich das Bündnis entschieden dagegen. Gleichzeitig bietet es Gesprächsbereitschaft und Expertise an, damit fast 30 Jahre nach der Ratifikation der Kinderrechtskonvention durch Deutschland die Kinderrechte Wirkung auf unser gesellschaftliches Zusammenleben und alle Gesetze entfalten.

Es gilt: „Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!“

Der Grundschulverband gehört zu den Erstunterzeichnern des Appells.

Hintergrundinformationen finden Sie hier:
https://www.dkhw.de/fileadmin/Redaktion/1_Unsere_Arbeit/1_Schwerpunkte/2_Kinderrechte/2.17_Kinderrechte_ins_Grundgesetz/Appell_Hintergrundpapier.pdf


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Pressemitteilung „Digitale Bildung in Schulen stärken – jetzt!“

Die Pandemie zeigt schonungslos die Defizite der Grundschulen im Bereich Digitalisierung.

Digitale Kommunikationsmöglichkeiten können auch an Grundschulen eine wichtige Basis für den Fernunterricht darstellen und den Wechsel- und Regelunterricht hervorragend unterstützen. Digitale Technologien werden in der Pandemie dabei zu einem zentralen Baustein der Unterrichtskommunikation gerade im Grundschulalter.

In der Pandemie zeigt sich nun, welche Potenziale digitale Technologien auch für den Grundschulunterricht haben können. Somit sind diese Möglichkeiten nicht nur während der Schulschließungen wichtig, sondern auch künftig etwa zur Betreuung von Kindern mit in der Pandemie entstandenen Lerndefiziten, zur Unterstützung von Familien in sozialen Problemlagen, zur Beratung von Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder, zur Verbreitung guter Lernmaterialien und zur Realisierung prozessbegleitender Leistungsrückmeldungen. Auch benötigen die Kinder angesichts der gestiegenen Mediennutzung zu Hause nun noch dringlicher digitale Kompetenzen und Medienkompetenzen.

Allerdings ist sowohl die Betreuung der Kinder in der Pandemie unter Einsatz digitaler Medien als auch die Nutzung von digitalen Technologien im Unterricht und die Förderung von Grundkompetenzen nicht voraussetzungslos.

Die Grundschulen brauchen jetzt dringend:


Pressemitteilung „Bildungsbenachteiligung von Kindern verhindern – jetzt!“

Alle Kinder haben ungeachtet ihrer Lernvoraussetzungen das Recht auf eine umfassende grundlegende Bildung und allumfassende Unterstützung beim Lernen. Die bereits über ein Schuljahr bestehende pandemiebedingte Einschränkung des gemeinsamen Lernens in der Grundschule mit wechselnden Organisationsformen stellt die Schulen und Familien vor große Herausforderungen. Fehlende Unterstützung beim Distanzlernen, ein eingeschränkter Zugang zu digitalen Endgeräten zu Hause, häufig auch fehlende ruhige Lernorte bzw. soziale Konflikte im häuslichen Bereich drohen bereits bestehende Bildungsbenachteiligungen weiter zu verstärken.

Der Grundschulverband fordert die Kultusministerien auf, alle Anstrengungen zu unternehmen, um soziale Ungleichheit im Bereich Bildung in Zeiten der Pandemie nicht noch weiter steigen zu lassen. Im Mittelpunkt der Überlegungen zur Wiederaufnahme des Regelunterrichts müssen benachteiligte Schülerinnen und Schüler besondere Unterstützung erfahren.


Allseitige grundlegende Bildung sichern – jetzt!

Der Grundschulverband appelliert an die Kultusministerien, dafür zu sorgen, dass die Bildungsqua-lität im Elementar- und Primarbereich vorrangig gesichert wird. Denn hier wird das Fundament für den Bildungsweg aller Kinder gelegt. Das besondere Entwicklungsfenster des Kindergarten- und Grundschulalters darf nicht ungenutzt verstreichen.


Gesundheitsschutz stärken – jetzt!

Gesundheit umfasst das körperliche, emotionale und soziale Wohlbefinden. Der Grundschulverband fordert, die Gesundheit von Kindern und Lehrpersonen in diesem umfassenden Sinn zu schützen und zu sichern.
Kinder im Grundschulalter brauchen andere Kinder und eine wertschätzende pädagogische Begleitung ihrer schulischen Lernprozesse. Kitas und Grundschulen müssen daher überall frühestmöglich geöffnet werden.
Bei all dem ist jedoch der Gesundheitsschutz aller Beteiligten zu gewährleisten.


Stellungnahme des Grundschulverbands zur Forsa-Umfrage

Die Ergebnisse zur Forsa-Umfrage „Deutsches Schulbarometer Spezial Corona-Krise“ enthalten folgende Punkte, die für die Lehrkräfte der Grundschulen unmittelbar relevant erscheinen und auf die wir im Folgenden Bezug nehmen möchten:


Stellungnahme des Grundschulverbands zum KMK-Beschluss „Wiederaufnahme des Schulbetriebs“

Für die Kinder, die in diesem Jahr in die Schule kamen, war es meist ein abrupter Start. Die Corona-Pandemie hat vorher kaum Begegnungen zwischen Kita und Grundschule erlaubt. Und vielerorts konnten auch keine Einschulungsuntersuchungen stattfinden, um festzustellen, wie weit die Kinder in ihrer Entwicklung sind und wo Förderbedarfe sind. Wie hat sich das auf den Schulanfang ausgewirkt? Das Schulportal hat bei der Grundschule am Buntentorsteinweg in Bremen nachgefragt.


Das Wohl unserer Kinder ist in Gefahr!

Für die Kinder, die in diesem Jahr in die Schule kamen, war es meist ein abrupter Start. Die Corona-Pandemie hat vorher kaum Begegnungen zwischen Kita und Grundschule erlaubt. Und vielerorts konnten auch keine Einschulungsuntersuchungen stattfinden, um festzustellen, wie weit die Kinder in ihrer Entwicklung sind und wo Förderbedarfe sind. Wie hat sich das auf den Schulanfang ausgewirkt? Das Schulportal hat bei der Grundschule am Buntentorsteinweg in Bremen nachgefragt.


Grundschule in der Zeit der Corona-Pandemie – Präsenzunterricht möglichst für alle Kinder beibehalten!

Die Bildungsministerien beraten heute (06.11.2020) erneut mit der Bundeskanzlerin über das weitere Vorgehen zur Eindämmung der Pandemie. Der Grundschulverband plädiert dafür, alles zu tun, damit die Schulen geöffnet bleiben können und fordert unbürokratische Unterstützung für die Schulen durch Bund und Länder.


Gutachten zur Arbeitssituation in der Grundschule
„Zu viele Aufgaben, zu wenig Zeit: Überlastung von Lehrkräften in der Grundschule“

 

Der Grundschulverband setzt mit dem Gutachten – adressiert an die politisch Verantwortlichen – ein Warnsignal für überfällige Veränderungen und gibt den Lehrkräften Fakten an die Hand, mit denen sie offensiver Fragen und Forderungen an die verantwortlichen Ministerien stellen können.


Abschied und Neustart beim Grundschulverband

Die turnusgemäße Neuwahl anlässlich der Delegiertenversammlung des Grundschulverbands am 05. September 2020 erbrachte erhebliche Veränderungen in der Zusammensetzung des Vorstands.

Was Politik klären muss, damit Schulen planen können

Mit Verweis auf die Studien zur Infektionsgefährdung für und durch Kinder hat sich die Kultusministerkonferenz darauf verständigt, die Schulen im Lande nach den Sommerferien wieder in den Regelbetrieb einsteigen zu lassen. Maresi Lassek stellt dazu fest: „Die Unsicherheiten im Land sind groß, es braucht übergreifende Abstimmungen über Öffnungsstrategien, Hygienemaßnahmen, den Gesundheitsschutz für Kinder und Personal auch Notfallpläne, die Abläufe regeln. Der Verzicht auf Abstandseinhaltung und auf Mund- und Nasenschutz ist zu wenig.“ Schulen müssen die komplizierte Planung für unterschiedliche Bedarfsszenarien nach den Ferien auf guten Grundlagen erstellen können.

So viel Pädagogik wie möglich für so viele Kinder wie möglich – Grundschulverband über Schritte zur Öffnung der Grundschulen

Geht es nach den Bildungsministerien, dann sollen alle Schüler zumindest tageweise unterrichtet werden. Der pädagogische Ausnahmezustand aber bleibt weiterhin bestehen. Ein „reguläres Unterrichtsgeschehen“ werde in diesem Halbjahr nicht mehr stattfinden, erläuterte KMK-Präsidentin Hubig. Demgegenüber sind Schulschließungen für viele Eltern inzwischen zu einer erheblichen Belastung geworden.


Empfehlungen des Grundschulverbands zu einer schrittweisen Öffnung der Grundschulen

Wie lange dürfen die Schulen wegen Corona noch geschlossen bleiben? Unter welchen Voraussetzungen können sie wieder geöffnet werden? Diese Fragen werden in der Politik und in den Medien kontrovers diskutiert. Schutz der Gesundheit von Jung und Alt und die Bildungsansprüche der Kinder stehen in Konkurrenz.


„Corona-Ferienprogramm“ Studierende helfen Kindern und Eltern

An jedem Werktag werden die Kinder morgens von einer Studentin in einem kurzen Videoclip begrüßt und mit 3 Angeboten zum aktiven Mitmachen bewegt. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere Bewegung, Spiele und Spaß. Das Programm des Zentrums für Medienbildung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd wird auch in den Osterferien angeboten.


„Schulausfall wegen Corona – Wie Kinder sinnvoll mit Medien umgehen können“

Eine besondere Herausforderung stellt für Eltern der Umgang ihrer Kinder mit Fernsehen, Computer und Internet dar. Im Folgenden geben wir dazu einige Empfehlungen aus medien-und grundschulpädagogischer Sicht.


Erste Erfahrungen nach einer Woche mit geschlossenen Grundschulen

In der Presseerklärung „Erste Erfahrungen nach einer Woche mit geschlossenen Grundschulen“ sind, beruhend auf Beobachtungen aus sieben Bundesländern, erste Erfahrungen zusammengefasst. Zu den Überschriften: Akzeptanz der Schulschließungen, Betreuungsbedarf, Übermittlung von Aufgaben für Lernzeiten zuhause, Blick auf die Situation in den Schulen und auf notwendige Hygienemaßnahmen sowie Kinder aus armen Familien und Schulen in prekären Lagen haben wir einige Informationen zusammengetragen.


„Schulausfall wegen Corona – Merkblatt für Eltern“

Auf Bitte von verschiedenen Seiten nach unserem gestrigen Elternbrief zum Thema „Lernen zu Hause“ haben wir eine Zusammenfassung von praktischen Beispielen als Merkblatt für Eltern formuliert.
Zudem haben wir die Tipps ins Englische, Französische, Türkische und Arabische übersetzt.


„Schulausfall wegen Corona – Anregungen des Grundschulverbands“

Ungewöhnliche Folgen für Kinder und Eltern begleiten die rasante Ausbreitung des Corona Virus in Deutschland. Ab dem 16. März sind beinahe alle Schulen bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Die Kinder müssen zu Hause betreut werden und sollen nach Möglichkeit – so wünschen es viele Eltern – auch zu Hause weiter lernen.

Je nach Alter und Klassenstufe ihrer Kinder fragen Eltern, wie ihr Kind trotz des Unterrichtsausfalls nichts Wichtiges versäumt, wie sie ihre Kinder unterstützen können und was sie organisieren sollen.

Der Grundschulverband will hier mit seinen Anregungen für Eltern und andere betreuende Erwachsene helfen, aus der ungewohnten Situation das Beste für ihre Kinder zu machen, ohne dass sie in die Lage geraten eine Ersatzlehrerfunktion zu übernehmen.


Die Grundschule: „Schule der Demokratie“

Mit einem Festakt in der Paulskirche und einer Fachtagung an der Universität Frankfurt haben am Wochenende annähernd 1.000 Pädagoginnen und Pädagogen 100 Jahre Grundschule und den 50. Geburtstag des Grundschulverbands gefeiert.

In seiner beeindruckenden Rede in der Paulskirche hat mit Frank-Walter Steinmeier zum ersten Mal ein Bundespräsident den Beitrag der Grundschule als „Schule der Demokratie“ zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft gewürdigt und seinen „Riesenrespekt“ vor der Arbeit der 250.000 Grundschullehrerinnen und -lehrer zum Ausdruck gebracht.


100 Jahre Grundschule – 50 Jahre Grundschulverband

Mit einem Festakt in der Paulskirche und einer Fachtagung an der Universität Frankfurt haben am Wochenende annähernd 1.000 Pädagoginnen und Pädagogen 100 Jahre Grundschule und den 50. Geburtstag des Grundschulverbands gefeiert.

In seiner beeindruckenden Rede in der Paulskirche hat mit Frank-Walter Steinmeier zum ersten Mal ein Bundespräsident den Beitrag der Grundschule als „Schule der Demokratie“ zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft gewürdigt und seinen „Riesenrespekt“ vor der Arbeit der 250.000 Grundschullehrerinnen und -lehrer zum Ausdruck gebracht.


Mehrere hundert neue Schulen braucht das Land

Ein heute veröffentlichtes Gutachten der Bertelsmann-Stiftung droht den 100. Geburtstag der Grundschule zu überschatten, der Ende der Woche in Frankfurt mit einem Festakt in der Paulskirche und einem großen Grundschulkongress an der Universität gefeiert wird. Die Studie zeigt: Von 2023 bis 2030 werden jedes Jahr über 100.000 Schülerinnen und Schüler zusätzlich in den Grundschulen sein, als die Kultusminister in ihrer erst ein Jahr alten Prognose erwartet haben..


Kein Grundschulverbot für Migrantenkinder!

Zu dem Vorschlag des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Carsten Linnemann, dass Kinder ohne hinreichende Deutschkenntnisse „auf einer Grundschule noch nichts zu suchen“ hätten und von der Einschulung zurückgestellt werden sollten (dpa-Meldung vom 5.8.2019), nimmt der Grundschulverband wie folgt Stellung:
Der Grundschulverband teilt die Auffassung, dass die Situation an zahlreichen Schulen im Hinblick auf die fehlenden Sprachkenntnisse vieler Kinder – übrigens auch solcher deutscher Muttersprache! – schwierig ist und besondere Maßnahmen rechtfertigt.
Allerdings sind die Vorschläge von Herrn Linnemann nicht zielführend:
Ausgrenzung verzichtet auf sprachbezogene und soziale Lernchancen und ist auch gesellschaftspolitisch falsch.


Der Grundschulverband zum „Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung für Grundschulkinder“

Mit ihrer Studie „Zwischen Bildung und Betreuung“ macht die Bertelsmann Stiftung eine Kosten-Nutzen-Rechnung für die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für jedes Grundschulkind auf und prognostiziert deren Rendite bis 2030 und darüber hinaus: Es wäre ein Erfolgsmodell für Kinder, Eltern und den Staatshaushalt, wenn in der laufenden und in der nächsten Legislaturperiode je 4 Milliarden Euro vom Bund in das Vorhaben investiert werden und eine verträgliche Finanzierungslösung zwischen Bund, Ländern und Kommunen ausgehandelt werden könnte.

Maresi Lassek, die Vorsitzende des Grundschulverbandes, stellt fest: „Die extrem unterschiedlichen Finanzlagen der Kommunen mit einem Finanzierungskonzept aufzufangen, um Kindern in allen Regionen Deutschlands vergleichbare Bildungsbedingungen zu ermöglichen, muss die politisch Verantwortlichen herausfordern. Das liegt in der Verantwortung des Bundes.“


Der Grundschulverband zum „Tag der Handschrift“

Eine gut lesbare und flüssig zu schreibende Handschrift ist keineswegs ein „Auslaufmodell“, sondern bleibt eine wesentliche Basiskompetenz im Schul- und Lebensalltag.
Viele Lehrerinnen, Lehrer und Eltern sind unzufrieden mit den Ergebnissen des herkömmlichen Schreiblehrgangs-Unterrichts.
Mit dem schriftdidaktischen Konzept der Grundschrift will der Grundschulverband diesem Problem begegnen und das Schreiben mit der Hand wieder stärker entwickeln und begleiten.
Zum „Tag der Handschrift“ stellen wir Ihnen zwei Merkblätter zur Verfügung, die Sie gern als Arbeits- und Argumentationshilfe verwenden können.
Weitere Informationen und Materialien zum Schreiben in der Schule und zum Grundschrift-Konzept finden Sie unter www.die-grundschrift.de. Eine Kurzinformation dazu haben wir für Sie zusammengestellt.


Verleihung des Erwin-Schwartz-Grundschulpreises 2018 an Prof. Dr. Hans Brügelmann

Hans-Brügelmann-lachend-ohne-Schrift

Am 23. November hat der Grundschulverband in Göttingen den Erwin-Schwartz-Grundschulpreis 2018 an Prof. Dr. Hans Brügelmann verliehen.
„Prof. Dr. Hans Brügelmann ist nicht nur ein in Fachkreisen geschätzter Experte und Mitdenker, er genießt auch hohe Anerkennung bei Lehrkräften und Eltern. Hans Brügelmann gelingt die anspruchsvolle Verbindung zwischen Wissenschaft und Schulpraxis über das Engagement für die Entwicklung und das Lernen von Kindern“, stellte Maresi Lassek, die Vorsitzende des Grundschulverbands bei der Preisverleihung fest.


EXTRA von „Grundschule aktuell“ zum kostenlosen Download
Debatte um „Fibelunterricht“

Aktuell zum „neuen Fibelstreit“ veröffentlicht der Grundschulverband ein EXTRA seiner Zeitschrift „Grundschule aktuell“. Das EXTRA ist ein Vorabruck aus dem nächsten Heft von „Grundschule aktuell“, das Anfang November erscheint.
Lesen Sie hier auch unser aktuelles Grundschulmailing.


Kindern das Wort verbieten?
Brandenburgs Bildungsministerin verordnet Unsinn

Angesichts des von der brandenburgischen Bildungsministerin Britta Ernst verordneten Verbots der Leselernmethode „Lesen durch Schreiben“ fordert der Grundschulverband die Rückkehr zur sachlich und fachlich fundierten Diskussion über Schreiben und Rechtschreiben.


Grundschulverband: Rechtsschreibunterricht – Die Zeit der Pauschalurteile und simplen Rezepte ist vorbei

Die „Fibel“ führt zu besserer Rechtschreibung lautet eine Pressemitteilung der Universität Bonn, die seit einigen Tagen durch die Medien geistert. Der Grundschulverband stellt fest: Eine solche Allgemeinaussage ist nach dem aktuellen Forschungsstand nicht möglich und höchst irreführend. Der Grundschulverband dringt deshalb auf eine umgehende Veröffentlichung der Studie.


Entschiedene Kritik des Grundschulverbands an der unzulänglichen Personalplanung im Bildungsbereich

Der Grundschulverband nimmt die von der Bertelsmann-Stiftung heute publizierten Ergebnisse der Studie von Richter, Marx und Zorn „Lehrkräfte im Quereinstieg: sozial ungleich verteilt? Eine Analyse zum Lehrermangel an Berliner Grundschulen“ mit großer Sorge zur Kenntnis. Die Studie bestätigt mit eindrucksvollem statistischem Material die Befürchtung, dass die gegenwärtige Praxis des Einsatzes von Quer- oder Seiteneinsteigern im Schuldienst die Bildungschancen insbesondere von Kindern mit schwierigen Lebens- und Lernbedingungen weiter schmälert und die Spaltung der Gesellschaft in Bildungsgewinner und Bildungsverlierer vertieft.


Grundschulverband: „Uns reicht es!“ Fakten statt Fake-News

Der Grundschulverband e.V. veröffentlicht die Broschüre „Faktencheck Grundschule – Populäre Vorurteile und ihre Widerlegungen“, die sich mit häufig wiederkehrenden Vorwürfen an die Lehrer*innen der Primarstufe auseinandersetzt. Mit der vorliegenden Broschüre geht es dem Grundschulverband um die Versachlichung der Diskussion zu gesellschaftlich relevanten und sichtbaren Themen der Grundschulbildung – und um die eigentlich ausschlaggebende Frage danach, was Grundschulkinder heute wirklich brauchen.


Stellungnahme des Grundschulverbands zum „DigitalPakt Schule“ und zum KMK-Beschluss „Bildung in der digitalen Welt“

In seiner Stellungnahme fordert der Grundschulverband nicht nur, die Voraussetzungen an Grundschulen zu schaffen, sondern gibt auch Empfehlungen, wie eine sinnvolle digitale Bildung in der Grundschule realisiert werden kann und welche Stolpersteine ausgeräumt werden müssen. Auch wird deutlich, dass die digitalen Medien keinesfalls traditionelle Medien und Realerfahrungen aus der Grundschule verdrängen dürfen. Der Grundschulverband fordert außerdem: Kein Kind darf in der Grundschule von der digitalen Bildung ausgeschlossen werden. Die Schulen müssen in die Lage versetzt werden, Kinder auf dem Weg in die digitale Welt zu begleiten. Die Zukunft des Lernens muss in der Grundschule beginnen.


Lehrerbedarfsanalysen offenbaren eine Neuauflage der deutschen Bildungskatastrophe
Scharfe Kritik des Grundschulverbands an der Lehrerbedarfsplanung der Länder

Der Grundschulverband hat die Befunde der Bertelsmann-Studie „Lehrkräfte dringend gesucht – Bedarf und Angebot für die Primarstufe“ mit Entsetzen und Empörung zur Kenntnis genommen.
Die Berechnungen der Bertelsmann-Studie zeigen, dass eine gesicherte Versorgung der Grundschulen mit qualifiziertem Lehrpersonal bis zum Jahr 2026 nicht mehr zu erwarten ist. Siehe:  www.bertelsmann-stiftung.de/lehrermangel-grundschule/
Sie dokumentieren ein völliges Versagen der Kultusverwaltungen der Länder bei der Sicherstellung des Lehrerbedarfs für die Grundschule.
Die Folgen der Versäumnisse der vergangenen zehn Jahre im Hinblick auf die Sicherstellung einer geordneten Personalsituation an den Schulen werden für die Schülerinnen und Schüler dramatisch sein.


Aktuelle Pressemitteilung

Kinder und Jugendliche werden in Kriegen mitten in einer wichtigen Entwicklungsphase mit einer feindlichen Welt konfrontiert. Die international verbrieften Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind außer Kraft gesetzt. Auch in Deutschland werden Kinder und deren Familien mit Bildern des Krieges und dessen Folgen konfrontiert. In dieser Situation dürfen sie alle nicht alleine gelassen werden.

Die Forderungen des Grundschulverbandes sind in der Pressemitteilung aufgeführt.

2022

Koalitionsvertrag 2021 – 2025 – Der Grundschulverband nimmt Stellung

Mit dem Koalitionsvertrag sind wesentliche Ansatzpunkte benannt. Es bleibt zu wünschen, dass der Bildungsgipfel diese mit pädagogisch begründeten und wissenschaftlich fundierten Ansätzen konkretisiert und dass die zur Umsetzung nötigen personellen, räumlichen und zeitlichen Ressourcen auch bereitgestellt werden. Dies erfordert einen Kraftakt und guten Willen aller Beteiligten. Gerne nimmt der Grundschulverband mit seiner Expertise an diesem Prozess teil.


 

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Der Grundschulverband zum „Tag der Handschrift“ am 23.01.2022
Damit Kinder besser schreiben lernen!

Viele Lehrerinnen, Lehrer und Eltern sind unzufrieden mit den Ergebnissen des herkömmlichen Schreibunterrichts. Viele Kinder schreiben zu wenig formklar, zu langsam und ohne Schwung. Sobald sie dann in den weiterführenden Schulen mehr und schneller schreiben müssen, verschärft sich das Problem: Manche Handschriften sind dann kaum noch lesbar. Mit dem schriftdidaktischen Konzept der Grundschrift bietet der Grundschulverband schon seit über 10 Jahren ein Konzept, mit dem es gelingen kann, die Kinder bei der Entwicklung einer formklaren, flüssigen und lesbaren Handschrift in sinnvoller Weise zu unterstützen.


 

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Ganztägige Förderung im Grundschulalter – die fachliche und pädagogische Qualität sichern!

Mit dieser Gewährleistung gehen Forderungen einher. Lesen Sie dazu die Ausführungen des Grundschulverbandes.


 

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Keine Maske für alle zu jeder Zeit

Keinesfalls darf eine undifferenzierte Maskenpflicht für alle Schulkinder jeglicher Schulstufen verordnet werden! Der Gesundheitsschutz unserer Kinder ist wichtig. Der Schriftspracherwerb unserer Erstklässler:innen und der Bildungsprozess weiterer Schülergruppen darf der „Maske für alle zu jeder Zeit“ nicht zum Opfer fallen!


 

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Pandemie gefährdet Grundlegende Bildung aller Kinder!

Die Grundschule wurde in der Weimarer Republik als zentrale Grundlage unserer Demokratie gegründet. Seit nun über 100 Jahren bildet die dort vermittelte Grundlegende Bildung einen wesentlichen Pfeiler unserer gesellschaftlichen Ordnung und gewährleistet die Schaffung der Bildungsgrundlagen für die technologische, gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands. Dabei ist die Grundschule durch ihre Leistung für die Chancengleichheit und die Schaffung wichtiger Bildungsgrundlagen wie Toleranz, Kooperationsfähigkeit, Anstrengungsbereitschaft und Lernfreude auch eine fundamentale Säule des sozialen Friedens in Deutschland. Die nun schon über ein Jahr währende Pandemie und die damit verbundenen Schulschließungen, die teilweise dramatisch erschwerten Unterrichtsbedingungen und auch die starke unterschiedliche Versorgung mit digitalen Lösungen gefährdet das Kindeswohl, die Bildungsgrundlage der künftigen Generationen und den sozialen Frieden in Deutschland.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung mit den Forderungen:


 

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Der junge Grundschulverband – die neue Arbeitsgruppe der Landesgruppe Bremen

Der Junge Grundschulverband will jungen Mitgliedern die Perspektive bieten, sich ehrenamtlich in die Grundschulverbandsarbeit proaktiv einzubringen. Diese neue und auf junge Mitglieder fokussierte Arbeitsgruppe bietet dem Grundschulverband zusätzlich auch die Chance neue Mitglieder zu akquirieren.

Der Junge Grundschulverband
Eine neue Arbeitsgruppe stellt sich vor

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Studierende unterstützen bildungsbenachteiligte Schüler und Schülerinnen

Stellungnahme / Forderungen GEW, GGG und Grundschulverband zum „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona“

Die Corona-Pandemie hat die vorhandene Bildungsarmut und die bestehenden Bildungsbenachteiligungen im allgemein- und berufsbildenden Schulsystem noch weiter vergrößert. GEW, GGG und der Grundschulverband begrüßen, dass der Bund Mittel bereitstellt, um kompensatorische Fördermaßnahmen finanziell zu unterstützen und fordern, dass die Länder zusätzlich eigene Finanzmittel für das Programm zur Verfügung stellen.

GEW, GGG und der Grundschulverband e.V. haben Eckpunkte für die anstehende Bund-Länder-Vereinbarung zur Finanzierung des Förderprogramms und zu dessen weiterer inhaltlicher und organisatorischer Ausgestaltung formuliert. Lesen Sie hier die vollständige Stellungnahme mit den Forderungen:


 

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Bündnis „Eine für alle – Die inklusive Schule für die Demokratie“ – Blinde Flecken der Corona Politik

„Die Corona-Schulpolitik ist kurzsichtig, betriebs- und geschichtsblind. Die Probleme, die den Umgang mit der Pandemie erschweren, lassen sich weit in die deutsche Vergangenheit zurückverfolgen“, sagte Ilka Hoffmann, Vorstandsmitglied Schule der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die Veröffentlichung einer Broschüre zu 100 Jahren Schulreform in Deutschland. „In der Corona-Krise haben wir die Erfahrung gemacht, dass Schulen, die das selbstständige und inklusive Lernen der Schülerinnen und Schüler fördern und Vielfalt wertschätzen, besser für die Herausforderungen der Pandemie gerüstet waren. Das zeigen auch die aktuellen Preisträger-Schulen des Deutschen Schulpreises.“


 

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Der Grundschulverband begrüßt die Zusatzmittel des Bundesbildungsministeriums – Bildung junger Kinder braucht Bindung

Bildung junger Kinder braucht Bindung. Grundschulkinder sind deshalb durch das Aussetzen des Präsenzunterrichts in besonderem Maße betroffen. Die Grundschule bietet im Anschluss an vorschulische Bildungseinrichtungen diese so nötigen Bindungsbeziehungen, die sowohl den persönlichen Kontakt zu Lehrkräften als auch den zu anderen Kindern einschließen. Förderprogramme in Grundschulen müssen es vor allem leisten, Schulen unter Berücksichtigung der Sozialstruktur ihres Standorts mit qualitätsvollem Ganztag (mehr Zeit) sowie allseitigen und beziehungsreichen Bildungsangeboten auszustatten.

Aus diesem Grund begrüßt der Grundschulverband die Bereitstellung von Mitteln für zusätzliche Förderung. Diese Mittel müssen den Schulen zur Verfügung gestellt werden. Deren Lehrkräfte sind in der Lage, Bildung ihrer Kinder in Bindungsbeziehung zu verwirklichen. Lesen Sie hier die Forderungen des Grundschulverbands:


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Pressemitteilung „Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig“

Ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen und renommierter Einzelpersonen fordert mit einem Appell Bundestag und Bundesrat dazu auf, die aktuelle Diskussion um die Aufnahme der Kinderrechte voranzutreiben und noch in dieser Legislaturperiode zu einem Abschluss zu bringen.

Es wird ein deutlicher Verbesserungsbedarf für den aktuell von der Bundesregierung vorgelegten Formulierungsvorschlag gesehen. Die Eckpunkte hierfür sind in dem Appell dargestellt und es wird ersucht, diese in den weiteren Verhandlungen zu berücksichtigen. In der vorgelegten Formulierung wird kein Fortschritt für die Kinderrechte gesehen, sondern sogar einen Rückschritt in Bezug auf die bisherige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts. Insbesondere kann auch nicht beabsichtigt sein, die Kindergrundrechte durch eine unbedachte Verortung inmitten der Elternrechte gegen diese in Stellung zu bringen.

Daher positioniert sich das Bündnis entschieden dagegen. Gleichzeitig bietet es Gesprächsbereitschaft und Expertise an, damit fast 30 Jahre nach der Ratifikation der Kinderrechtskonvention durch Deutschland die Kinderrechte Wirkung auf unser gesellschaftliches Zusammenleben und alle Gesetze entfalten.

Es gilt: „Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!“

Der Grundschulverband gehört zu den Erstunterzeichnern des Appells.

Hintergrundinformationen finden Sie hier:
https://www.dkhw.de/fileadmin/Redaktion/1_Unsere_Arbeit/1_Schwerpunkte/2_Kinderrechte/2.17_Kinderrechte_ins_Grundgesetz/Appell_Hintergrundpapier.pdf


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Pressemitteilung „Digitale Bildung in Schulen stärken – jetzt!“

Die Pandemie zeigt schonungslos die Defizite der Grundschulen im Bereich Digitalisierung.

Digitale Kommunikationsmöglichkeiten können auch an Grundschulen eine wichtige Basis für den Fernunterricht darstellen und den Wechsel- und Regelunterricht hervorragend unterstützen. Digitale Technologien werden in der Pandemie dabei zu einem zentralen Baustein der Unterrichtskommunikation gerade im Grundschulalter.

In der Pandemie zeigt sich nun, welche Potenziale digitale Technologien auch für den Grundschulunterricht haben können. Somit sind diese Möglichkeiten nicht nur während der Schulschließungen wichtig, sondern auch künftig etwa zur Betreuung von Kindern mit in der Pandemie entstandenen Lerndefiziten, zur Unterstützung von Familien in sozialen Problemlagen, zur Beratung von Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder, zur Verbreitung guter Lernmaterialien und zur Realisierung prozessbegleitender Leistungsrückmeldungen. Auch benötigen die Kinder angesichts der gestiegenen Mediennutzung zu Hause nun noch dringlicher digitale Kompetenzen und Medienkompetenzen.

Allerdings ist sowohl die Betreuung der Kinder in der Pandemie unter Einsatz digitaler Medien als auch die Nutzung von digitalen Technologien im Unterricht und die Förderung von Grundkompetenzen nicht voraussetzungslos.

Die Grundschulen brauchen jetzt dringend:


Pressemitteilung „Bildungsbenachteiligung von Kindern verhindern – jetzt!“

Alle Kinder haben ungeachtet ihrer Lernvoraussetzungen das Recht auf eine umfassende grundlegende Bildung und allumfassende Unterstützung beim Lernen. Die bereits über ein Schuljahr bestehende pandemiebedingte Einschränkung des gemeinsamen Lernens in der Grundschule mit wechselnden Organisationsformen stellt die Schulen und Familien vor große Herausforderungen. Fehlende Unterstützung beim Distanzlernen, ein eingeschränkter Zugang zu digitalen Endgeräten zu Hause, häufig auch fehlende ruhige Lernorte bzw. soziale Konflikte im häuslichen Bereich drohen bereits bestehende Bildungsbenachteiligungen weiter zu verstärken.

Der Grundschulverband fordert die Kultusministerien auf, alle Anstrengungen zu unternehmen, um soziale Ungleichheit im Bereich Bildung in Zeiten der Pandemie nicht noch weiter steigen zu lassen. Im Mittelpunkt der Überlegungen zur Wiederaufnahme des Regelunterrichts müssen benachteiligte Schülerinnen und Schüler besondere Unterstützung erfahren.


Allseitige grundlegende Bildung sichern – jetzt!

Der Grundschulverband appelliert an die Kultusministerien, dafür zu sorgen, dass die Bildungsqua-lität im Elementar- und Primarbereich vorrangig gesichert wird. Denn hier wird das Fundament für den Bildungsweg aller Kinder gelegt. Das besondere Entwicklungsfenster des Kindergarten- und Grundschulalters darf nicht ungenutzt verstreichen.


Gesundheitsschutz stärken – jetzt!

Gesundheit umfasst das körperliche, emotionale und soziale Wohlbefinden. Der Grundschulverband fordert, die Gesundheit von Kindern und Lehrpersonen in diesem umfassenden Sinn zu schützen und zu sichern.
Kinder im Grundschulalter brauchen andere Kinder und eine wertschätzende pädagogische Begleitung ihrer schulischen Lernprozesse. Kitas und Grundschulen müssen daher überall frühestmöglich geöffnet werden.
Bei all dem ist jedoch der Gesundheitsschutz aller Beteiligten zu gewährleisten.


Stellungnahme des Grundschulverbands zur Forsa-Umfrage

Die Ergebnisse zur Forsa-Umfrage „Deutsches Schulbarometer Spezial Corona-Krise“ enthalten folgende Punkte, die für die Lehrkräfte der Grundschulen unmittelbar relevant erscheinen und auf die wir im Folgenden Bezug nehmen möchten:


Stellungnahme des Grundschulverbands zum KMK-Beschluss „Wiederaufnahme des Schulbetriebs“

Für die Kinder, die in diesem Jahr in die Schule kamen, war es meist ein abrupter Start. Die Corona-Pandemie hat vorher kaum Begegnungen zwischen Kita und Grundschule erlaubt. Und vielerorts konnten auch keine Einschulungsuntersuchungen stattfinden, um festzustellen, wie weit die Kinder in ihrer Entwicklung sind und wo Förderbedarfe sind. Wie hat sich das auf den Schulanfang ausgewirkt? Das Schulportal hat bei der Grundschule am Buntentorsteinweg in Bremen nachgefragt.


Das Wohl unserer Kinder ist in Gefahr!

Für die Kinder, die in diesem Jahr in die Schule kamen, war es meist ein abrupter Start. Die Corona-Pandemie hat vorher kaum Begegnungen zwischen Kita und Grundschule erlaubt. Und vielerorts konnten auch keine Einschulungsuntersuchungen stattfinden, um festzustellen, wie weit die Kinder in ihrer Entwicklung sind und wo Förderbedarfe sind. Wie hat sich das auf den Schulanfang ausgewirkt? Das Schulportal hat bei der Grundschule am Buntentorsteinweg in Bremen nachgefragt.


2020

Grundschule in der Zeit der Corona-Pandemie – Präsenzunterricht möglichst für alle Kinder beibehalten!

Die Bildungsministerien beraten heute (06.11.2020) erneut mit der Bundeskanzlerin über das weitere Vorgehen zur Eindämmung der Pandemie. Der Grundschulverband plädiert dafür, alles zu tun, damit die Schulen geöffnet bleiben können und fordert unbürokratische Unterstützung für die Schulen durch Bund und Länder.


Gutachten zur Arbeitssituation in der Grundschule
„Zu viele Aufgaben, zu wenig Zeit: Überlastung von Lehrkräften in der Grundschule“

 

Der Grundschulverband setzt mit dem Gutachten – adressiert an die politisch Verantwortlichen – ein Warnsignal für überfällige Veränderungen und gibt den Lehrkräften Fakten an die Hand, mit denen sie offensiver Fragen und Forderungen an die verantwortlichen Ministerien stellen können.


Abschied und Neustart beim Grundschulverband

Die turnusgemäße Neuwahl anlässlich der Delegiertenversammlung des Grundschulverbands am 05. September 2020 erbrachte erhebliche Veränderungen in der Zusammensetzung des Vorstands.

Was Politik klären muss, damit Schulen planen können

Mit Verweis auf die Studien zur Infektionsgefährdung für und durch Kinder hat sich die Kultusministerkonferenz darauf verständigt, die Schulen im Lande nach den Sommerferien wieder in den Regelbetrieb einsteigen zu lassen. Maresi Lassek stellt dazu fest: „Die Unsicherheiten im Land sind groß, es braucht übergreifende Abstimmungen über Öffnungsstrategien, Hygienemaßnahmen, den Gesundheitsschutz für Kinder und Personal auch Notfallpläne, die Abläufe regeln. Der Verzicht auf Abstandseinhaltung und auf Mund- und Nasenschutz ist zu wenig.“ Schulen müssen die komplizierte Planung für unterschiedliche Bedarfsszenarien nach den Ferien auf guten Grundlagen erstellen können.

So viel Pädagogik wie möglich für so viele Kinder wie möglich – Grundschulverband über Schritte zur Öffnung der Grundschulen

Geht es nach den Bildungsministerien, dann sollen alle Schüler zumindest tageweise unterrichtet werden. Der pädagogische Ausnahmezustand aber bleibt weiterhin bestehen. Ein „reguläres Unterrichtsgeschehen“ werde in diesem Halbjahr nicht mehr stattfinden, erläuterte KMK-Präsidentin Hubig. Demgegenüber sind Schulschließungen für viele Eltern inzwischen zu einer erheblichen Belastung geworden.


Empfehlungen des Grundschulverbands zu einer schrittweisen Öffnung der Grundschulen

Wie lange dürfen die Schulen wegen Corona noch geschlossen bleiben? Unter welchen Voraussetzungen können sie wieder geöffnet werden? Diese Fragen werden in der Politik und in den Medien kontrovers diskutiert. Schutz der Gesundheit von Jung und Alt und die Bildungsansprüche der Kinder stehen in Konkurrenz.


„Corona-Ferienprogramm“ Studierende helfen Kindern und Eltern

An jedem Werktag werden die Kinder morgens von einer Studentin in einem kurzen Videoclip begrüßt und mit 3 Angeboten zum aktiven Mitmachen bewegt. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere Bewegung, Spiele und Spaß. Das Programm des Zentrums für Medienbildung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd wird auch in den Osterferien angeboten.


„Schulausfall wegen Corona – Wie Kinder sinnvoll mit Medien umgehen können“

Eine besondere Herausforderung stellt für Eltern der Umgang ihrer Kinder mit Fernsehen, Computer und Internet dar. Im Folgenden geben wir dazu einige Empfehlungen aus medien-und grundschulpädagogischer Sicht.


Erste Erfahrungen nach einer Woche mit geschlossenen Grundschulen

In der Presseerklärung „Erste Erfahrungen nach einer Woche mit geschlossenen Grundschulen“ sind, beruhend auf Beobachtungen aus sieben Bundesländern, erste Erfahrungen zusammengefasst. Zu den Überschriften: Akzeptanz der Schulschließungen, Betreuungsbedarf, Übermittlung von Aufgaben für Lernzeiten zuhause, Blick auf die Situation in den Schulen und auf notwendige Hygienemaßnahmen sowie Kinder aus armen Familien und Schulen in prekären Lagen haben wir einige Informationen zusammengetragen.


„Schulausfall wegen Corona – Merkblatt für Eltern“

Auf Bitte von verschiedenen Seiten nach unserem gestrigen Elternbrief zum Thema „Lernen zu Hause“ haben wir eine Zusammenfassung von praktischen Beispielen als Merkblatt für Eltern formuliert.
Zudem haben wir die Tipps ins Englische, Französische, Türkische und Arabische übersetzt.


„Schulausfall wegen Corona – Anregungen des Grundschulverbands“

Ungewöhnliche Folgen für Kinder und Eltern begleiten die rasante Ausbreitung des Corona Virus in Deutschland. Ab dem 16. März sind beinahe alle Schulen bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Die Kinder müssen zu Hause betreut werden und sollen nach Möglichkeit – so wünschen es viele Eltern – auch zu Hause weiter lernen.

Je nach Alter und Klassenstufe ihrer Kinder fragen Eltern, wie ihr Kind trotz des Unterrichtsausfalls nichts Wichtiges versäumt, wie sie ihre Kinder unterstützen können und was sie organisieren sollen.

Der Grundschulverband will hier mit seinen Anregungen für Eltern und andere betreuende Erwachsene helfen, aus der ungewohnten Situation das Beste für ihre Kinder zu machen, ohne dass sie in die Lage geraten eine Ersatzlehrerfunktion zu übernehmen.


2019

Die Grundschule: „Schule der Demokratie“

Mit einem Festakt in der Paulskirche und einer Fachtagung an der Universität Frankfurt haben am Wochenende annähernd 1.000 Pädagoginnen und Pädagogen 100 Jahre Grundschule und den 50. Geburtstag des Grundschulverbands gefeiert.

In seiner beeindruckenden Rede in der Paulskirche hat mit Frank-Walter Steinmeier zum ersten Mal ein Bundespräsident den Beitrag der Grundschule als „Schule der Demokratie“ zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft gewürdigt und seinen „Riesenrespekt“ vor der Arbeit der 250.000 Grundschullehrerinnen und -lehrer zum Ausdruck gebracht.


100 Jahre Grundschule – 50 Jahre Grundschulverband

Mit einem Festakt in der Paulskirche und einer Fachtagung an der Universität Frankfurt haben am Wochenende annähernd 1.000 Pädagoginnen und Pädagogen 100 Jahre Grundschule und den 50. Geburtstag des Grundschulverbands gefeiert.

In seiner beeindruckenden Rede in der Paulskirche hat mit Frank-Walter Steinmeier zum ersten Mal ein Bundespräsident den Beitrag der Grundschule als „Schule der Demokratie“ zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft gewürdigt und seinen „Riesenrespekt“ vor der Arbeit der 250.000 Grundschullehrerinnen und -lehrer zum Ausdruck gebracht.


Mehrere hundert neue Schulen braucht das Land

Ein heute veröffentlichtes Gutachten der Bertelsmann-Stiftung droht den 100. Geburtstag der Grundschule zu überschatten, der Ende der Woche in Frankfurt mit einem Festakt in der Paulskirche und einem großen Grundschulkongress an der Universität gefeiert wird. Die Studie zeigt: Von 2023 bis 2030 werden jedes Jahr über 100.000 Schülerinnen und Schüler zusätzlich in den Grundschulen sein, als die Kultusminister in ihrer erst ein Jahr alten Prognose erwartet haben..


Kein Grundschulverbot für Migrantenkinder!

Zu dem Vorschlag des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Carsten Linnemann, dass Kinder ohne hinreichende Deutschkenntnisse „auf einer Grundschule noch nichts zu suchen“ hätten und von der Einschulung zurückgestellt werden sollten (dpa-Meldung vom 5.8.2019), nimmt der Grundschulverband wie folgt Stellung:
Der Grundschulverband teilt die Auffassung, dass die Situation an zahlreichen Schulen im Hinblick auf die fehlenden Sprachkenntnisse vieler Kinder – übrigens auch solcher deutscher Muttersprache! – schwierig ist und besondere Maßnahmen rechtfertigt.
Allerdings sind die Vorschläge von Herrn Linnemann nicht zielführend:
Ausgrenzung verzichtet auf sprachbezogene und soziale Lernchancen und ist auch gesellschaftspolitisch falsch.


Der Grundschulverband zum „Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung für Grundschulkinder“

Mit ihrer Studie „Zwischen Bildung und Betreuung“ macht die Bertelsmann Stiftung eine Kosten-Nutzen-Rechnung für die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für jedes Grundschulkind auf und prognostiziert deren Rendite bis 2030 und darüber hinaus: Es wäre ein Erfolgsmodell für Kinder, Eltern und den Staatshaushalt, wenn in der laufenden und in der nächsten Legislaturperiode je 4 Milliarden Euro vom Bund in das Vorhaben investiert werden und eine verträgliche Finanzierungslösung zwischen Bund, Ländern und Kommunen ausgehandelt werden könnte.

Maresi Lassek, die Vorsitzende des Grundschulverbandes, stellt fest: „Die extrem unterschiedlichen Finanzlagen der Kommunen mit einem Finanzierungskonzept aufzufangen, um Kindern in allen Regionen Deutschlands vergleichbare Bildungsbedingungen zu ermöglichen, muss die politisch Verantwortlichen herausfordern. Das liegt in der Verantwortung des Bundes.“


Der Grundschulverband zum „Tag der Handschrift“

Eine gut lesbare und flüssig zu schreibende Handschrift ist keineswegs ein „Auslaufmodell“, sondern bleibt eine wesentliche Basiskompetenz im Schul- und Lebensalltag.
Viele Lehrerinnen, Lehrer und Eltern sind unzufrieden mit den Ergebnissen des herkömmlichen Schreiblehrgangs-Unterrichts.
Mit dem schriftdidaktischen Konzept der Grundschrift will der Grundschulverband diesem Problem begegnen und das Schreiben mit der Hand wieder stärker entwickeln und begleiten.
Zum „Tag der Handschrift“ stellen wir Ihnen zwei Merkblätter zur Verfügung, die Sie gern als Arbeits- und Argumentationshilfe verwenden können.
Weitere Informationen und Materialien zum Schreiben in der Schule und zum Grundschrift-Konzept finden Sie unter www.die-grundschrift.de. Eine Kurzinformation dazu haben wir für Sie zusammengestellt.


2018

Verleihung des Erwin-Schwartz-Grundschulpreises 2018 an Prof. Dr. Hans Brügelmann

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Am 23. November hat der Grundschulverband in Göttingen den Erwin-Schwartz-Grundschulpreis 2018 an Prof. Dr. Hans Brügelmann verliehen.
„Prof. Dr. Hans Brügelmann ist nicht nur ein in Fachkreisen geschätzter Experte und Mitdenker, er genießt auch hohe Anerkennung bei Lehrkräften und Eltern. Hans Brügelmann gelingt die anspruchsvolle Verbindung zwischen Wissenschaft und Schulpraxis über das Engagement für die Entwicklung und das Lernen von Kindern“, stellte Maresi Lassek, die Vorsitzende des Grundschulverbands bei der Preisverleihung fest.


EXTRA von „Grundschule aktuell“ zum kostenlosen Download
Debatte um „Fibelunterricht“

Aktuell zum „neuen Fibelstreit“ veröffentlicht der Grundschulverband ein EXTRA seiner Zeitschrift „Grundschule aktuell“. Das EXTRA ist ein Vorabruck aus dem nächsten Heft von „Grundschule aktuell“, das Anfang November erscheint.
Lesen Sie hier auch unser aktuelles Grundschulmailing.


Kindern das Wort verbieten?
Brandenburgs Bildungsministerin verordnet Unsinn

Angesichts des von der brandenburgischen Bildungsministerin Britta Ernst verordneten Verbots der Leselernmethode „Lesen durch Schreiben“ fordert der Grundschulverband die Rückkehr zur sachlich und fachlich fundierten Diskussion über Schreiben und Rechtschreiben.


Grundschulverband: Rechtsschreibunterricht – Die Zeit der Pauschalurteile und simplen Rezepte ist vorbei

Die „Fibel“ führt zu besserer Rechtschreibung lautet eine Pressemitteilung der Universität Bonn, die seit einigen Tagen durch die Medien geistert. Der Grundschulverband stellt fest: Eine solche Allgemeinaussage ist nach dem aktuellen Forschungsstand nicht möglich und höchst irreführend. Der Grundschulverband dringt deshalb auf eine umgehende Veröffentlichung der Studie.


Entschiedene Kritik des Grundschulverbands an der unzulänglichen Personalplanung im Bildungsbereich

Der Grundschulverband nimmt die von der Bertelsmann-Stiftung heute publizierten Ergebnisse der Studie von Richter, Marx und Zorn „Lehrkräfte im Quereinstieg: sozial ungleich verteilt? Eine Analyse zum Lehrermangel an Berliner Grundschulen“ mit großer Sorge zur Kenntnis. Die Studie bestätigt mit eindrucksvollem statistischem Material die Befürchtung, dass die gegenwärtige Praxis des Einsatzes von Quer- oder Seiteneinsteigern im Schuldienst die Bildungschancen insbesondere von Kindern mit schwierigen Lebens- und Lernbedingungen weiter schmälert und die Spaltung der Gesellschaft in Bildungsgewinner und Bildungsverlierer vertieft.


Grundschulverband: „Uns reicht es!“ Fakten statt Fake-News

Der Grundschulverband e.V. veröffentlicht die Broschüre „Faktencheck Grundschule – Populäre Vorurteile und ihre Widerlegungen“, die sich mit häufig wiederkehrenden Vorwürfen an die Lehrer*innen der Primarstufe auseinandersetzt. Mit der vorliegenden Broschüre geht es dem Grundschulverband um die Versachlichung der Diskussion zu gesellschaftlich relevanten und sichtbaren Themen der Grundschulbildung – und um die eigentlich ausschlaggebende Frage danach, was Grundschulkinder heute wirklich brauchen.


Stellungnahme des Grundschulverbands zum „DigitalPakt Schule“ und zum KMK-Beschluss „Bildung in der digitalen Welt“

In seiner Stellungnahme fordert der Grundschulverband nicht nur, die Voraussetzungen an Grundschulen zu schaffen, sondern gibt auch Empfehlungen, wie eine sinnvolle digitale Bildung in der Grundschule realisiert werden kann und welche Stolpersteine ausgeräumt werden müssen. Auch wird deutlich, dass die digitalen Medien keinesfalls traditionelle Medien und Realerfahrungen aus der Grundschule verdrängen dürfen. Der Grundschulverband fordert außerdem: Kein Kind darf in der Grundschule von der digitalen Bildung ausgeschlossen werden. Die Schulen müssen in die Lage versetzt werden, Kinder auf dem Weg in die digitale Welt zu begleiten. Die Zukunft des Lernens muss in der Grundschule beginnen.


Lehrerbedarfsanalysen offenbaren eine Neuauflage der deutschen Bildungskatastrophe
Scharfe Kritik des Grundschulverbands an der Lehrerbedarfsplanung der Länder

Der Grundschulverband hat die Befunde der Bertelsmann-Studie „Lehrkräfte dringend gesucht – Bedarf und Angebot für die Primarstufe“ mit Entsetzen und Empörung zur Kenntnis genommen.
Die Berechnungen der Bertelsmann-Studie zeigen, dass eine gesicherte Versorgung der Grundschulen mit qualifiziertem Lehrpersonal bis zum Jahr 2026 nicht mehr zu erwarten ist. Siehe:  www.bertelsmann-stiftung.de/lehrermangel-grundschule/
Sie dokumentieren ein völliges Versagen der Kultusverwaltungen der Länder bei der Sicherstellung des Lehrerbedarfs für die Grundschule.
Die Folgen der Versäumnisse der vergangenen zehn Jahre im Hinblick auf die Sicherstellung einer geordneten Personalsituation an den Schulen werden für die Schülerinnen und Schüler dramatisch sein.